Meine Positionierung in der Bürgermeister-Stichwahl

Beide verbliebenen Kandidierenden, Herr Blome und Frau Muschter, haben in den letzten zwei Wochen ihre Nähe zu grünen Zielen betont. Papier und Mikrofone sind geduldig; ich bin auf die kommenden Debatten und Abstimmungen im Rat gespannt. Über inhaltliche Fragen hinaus mache ich persönlich meine Entscheidung in dieser Personenwahl auch am Politikstil und der (zu erwartenden) Amtsführung fest.

Meine Entscheidung gegen Frau Muschter beruht im wesentlichen auf zwei Gründen: Der Wille allein, Veränderungen herbeizuführen, genügt nicht: Auf die Umsetzung kommt es an. Neben einer faktenbasierten Argumentation setzt das zunächst einmal Respekt im Umgang mit anderen und anderen Meinungen voraus. So habe ich sie in den vergangenen zwei Jahren leider nicht erlebt. Ich engagiere mich, weil ich auch eine andere Art des Politik-Machens will, auch wenn es mühsam ist und viel Ausdauer erfordert. Außerdem liegt mir sehr daran, dass wir finanziellen Handlungsspielraum zurückgewinnen und mittelfristig den städtischen Haushalt wieder auf gesunde Füße stellen. Bei Frau Muschter finde ich keinen Ansatz, wie die vielen von ihr anvisierten zusätzlichen Investitionen und laufenden Ausgaben konkret finanziert werden sollen.

Da es für mich persönlich keine Option ist, einen ungültigen Wahlzettel abzugeben, ist somit klar, hinter welchem Namen ich nachher mein Kreuz machen werde.

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